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Panel mit den Kurator*innen von Fiktionsbescheinigung

17. Juni, 20 Uhr

Die Beiträge zu „Fiktionsbescheinigung. 16 filmische Perspektiven auf Deutschland“ sind Vorschläge, den weißen deutschen Blick mit vielfältigen, intersektionalen Perspektiven zu parieren. Allen Filmen gemein ist eine eigene visuelle und textuelle Praxis der Zeugenschaft von innen, nicht vom Rand. Die Kurator*innen erläutern ihre Motive und fragen, wie ästhetische und gesellschaftlichen Strategien ineinandergreifen.

Ein Panel in englischer Sprache mit Karina Griffith, Jacqueline Nsiah, Biene Pilavci, Enoka Ayemba und Can Sungu, moderiert von Matthias Dell

A self-determined and ongoing process of intervention – Panel with the curators

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Über die Kurator*innen

Enoka Ayemba ist Filmkurator und Filmkritiker mit Fokus auf afrikanische Kinematografien, die nigerianische Videoindustrie und antikoloniale Bewegungen. Seit 2019 ist er als Berater für das Berlinale Forum tätig.

Karina Griffiths Arbeiten wurden international in Galerien, Theatern und auf Festivals gezeigt. Sie kuratierte Film- und interdisziplinäre Programme u.a. für das Goethe-Institut und am Ballhaus Naunynstraße. Sie lehrt am Institut für Kunst im Kontext an der Universität der Künste Berlin und ist Doktorandin an der University of Toronto, wo sie Forschung zu Schwarzer Autor*innenschaft im deutschen Kino mit Theorien zu Affekt und Intersektionalität verknüpft.

Jacqueline Nsiah ist freiberufliche Filmfestival-, Kunst- und Kulturberaterin. Akzente setzte sie u.a. als Co-Direktorin für das Cambridge African Film Festival 2008 sowie als Produzentin des Real Life Documentary Film Festivals in Accra. Gegenwärtig ist Nsiah als Kuratorin für das Berlinale Forum tätig und betreut als Projektreferentin die afrikanische Filmplattform des Goethe-Instituts cinidb.africa.

Biene Pilavci begann 2005 ihr Regiestudium an der DFFB in Berlin und realisierte hier zahlreiche Kurzfilme. Mit ihrem Drittjahresfilm ALLEINE TANZEN über die Kraft der Familie schloss Pilavci ihr Studium 2012 ab. 2013 entstand mit dem ZDF und ARTE und gemeinsam mit Ayla Gottschlich CHRONIK EINER REVOLTE – EIN JAHR ISTANBUL. Pilavci ist Mitgründerin der filmpolitischen Initiative NichtmeinTatort und des Filmnetzwerks Neue Deutsche Filmemacher*innen.

Can Sungu ist freier Künstler, Kurator und Forscher. Er unterrichtete Film- und Videoproduktion und kuratierte verschiedene Reihen zu Film und Migration. Er nahm an zahlreichen Ausstellungen teil, u.a. am Künstlerhaus Wien und am REDCAT Los Angeles. 2014 war er Mitgründer von bi’bak in Berlin, wo er als künstlerischer Leiter arbeitet. Seit 2020 betreibt er das Kino-Experiment SİNEMA TRANSTOPIA im Haus der Statistik in Berlin.

Gefördert durch:

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