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Lecture von Kevin B. Lee

18. Juni, 19:30 Uhr

Analytische Filmpraktiken helfen, zu beleuchten, in welch problematischer Weise westliche Darstellungen von Menschengruppen und Kulturen durch das Erbe des kolonialen Blicks bestimmt werden. Aber wieso müssen dann auch diese Praktiken dekolonisiert werden? Mit welchen Potenzialen und Dilemmata sind nicht-weiße Filmemacher*innen und Medienpraktiker*innen konfrontiert, wenn sie ihr Verhältnis zu kolonialen Medienpraktiken untersuchen? Diesen Fragen nähert sich Kevin B. Lee anhand von drei Fallbeispielen, in denen jeweils verschiedene Strategien zum Einsatz kommen: Reenactment, Recutting, Reframing.

Lecture in englischer Sprache von Kevin B. Lee. 

Lecture by Kevin B. Lee: Double Agency. Fraught positions in postcolonial film analysis

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Der Kurzfilm „Once Upon a Screen: Explosive Paradox“, der in der Präsentation erwähnt wird, ist auf Vimeo verfügbar. 

Kevin B. Lee ist Filmemacher, Medienkünstler und Kritiker. Für Through Bottled Songs, ein Gemeinschaftsprojekt mit Chloé Gailbert-Laîné, erhielt er 2018 vom Sundance Institute ein Art of Nonfiction Grant, im selben Jahr ein Aufenthaltsstipendium der European Media Artist Platform und 2019 den Eurimages Lab Project Award des Internationalen Filmfestivals Karlovy Vary. 2020 kuratierte er mit Will DiGravio and Cydnii Wilde Harris die Black Lives Matter Video Essay Playlist. Er ist Professor für Crossmedia Publishing an der Stuttgarter Merz Akademie und Co-Leiter des dortigen Master-Studiengangs Artistic Research.

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